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Die Auswahl des richtigen Beibootes

durch admin

Mit Ihrem Boot gehen Sie auf Reisen, aber für die Erkundung von schwer zugänglichen zauberhaften Orten ist das Beiboot Ihr bester Freund! Neben seiner Rolle als Shuttle zum Festland kann er auch für andere Zwecke wie Angeln oder Tauchen genutzt werden. Band of Boats gibt Ihnen Tipps, nach welchen Kriterien dieses kleine Boot auszuwählen ist.

Wie wählen?

Bevor Sie investieren, nehmen Sie ein Metermaß und messen Sie sorgfältig den verfügbaren Platz für seine Unterbringung, sei es auf den Davits, im Deckshaus oder in der Truhe. Vergessen Sie nicht, dass die Größe des Beibootes von der Aufnahmekapazität des Bootes abhängt. In der Regel reicht bei einem Boot weniger als 12 Meter langen Boot ein 2,50 m langes Beiboot, bei einem Einrumpfboot von mehr als 12 Metern kann es bis zu 3,5 m lang sein. Bei einem Katamaran oder einem Trawler von 15 Metern Länge oder mehr kann ein deutlich geräumigeres Beiboot gewählt werden.

Was sind die verschiedene Beibooten?

Beiboote können in 6 Kategorien unterteilt werden:

Das aufblasbare Kajak: Auf einem kleinen Boot mit kleiner Besatzung (1 oder 2 Personen) ist das aufblasbare Kajak die kostengünstige Lösung. Es ist schnell und wendig und nimmt an Bord nur wenig Platz ein. Mit guten Paddeln ausgerüstet kann das Kajak dazu verwendet werden, die Meeresfauna zu erkunden, ohne sie aufzuschrecken. Sein großer Nachteil ist der geringe Raum, der manchmal unerlässlich ist, wenn viel Nachschub geholt werden muss. 

Die Auswahl von Band of Boats: KAJAK SOLAR 410 GUMOTEX


Das starre Beiboot: Ein Beiboot dieser Art dient vor allem dazu, von Land aus wieder zum Ankerplatz des Bootes zu fahren. Um das Aussetzen und den Transport vom Strand aus zu erleichtern, haben manche Modelle Räder an der Rückseite. 


Die Auswahl von Band of Boats: BIC SPORTYAK 213


Aufblasbares Beiboot mit Spaltenboden: Dieses leichte Beiboot kann mühelos auch von einer Person transportiert werden. Zusammengerollt kann es in einer Truhe verstaut werden. Sein flacher Boden ist bei kabbeliger See nicht ideal, sorgt aber für Stabilität. Dieses Beiboot ist nicht für einen Törn geeignet, da es empfindlich ist und eine nur geringe Seegängigkeit aufweist.

Die Auswahl von Band of Boats: BOMBARD AX2


Aufblasbares Beiboot mit aufblasbarem Boden: Es ist so kompakt wie das Spaltenbodenbeiboot. Dank seines aufblasbaren V-förmigen Bodens ist es auch bei kabbeliger See gut manövrierbar. Dieses Beiboot stellt einen gewissen Kostenfaktor dar und seine Vorbereitung ist etwas aufwändiger, was aber angesichts seiner Leistung durchaus lohnenswert ist.

Die Auswahl von Band of Boats: 3D TENDER VIB AIR 210


Aufblasbares Beiboot mit Aluminiumboden: Diese Variante ist stabiler und leistungsstärker als viele andere Modelle, nimmt aber auch mehr Platz in Anspruch. Es ist ideal, wenn ein harter Boden für den Transport für schweres Material benötigt wird. Es wird verkehrt herum an Deck oder auf Davits gelagert. 

Die Auswahl von Band of Boats: PLASTIMO MX 310


Halbstarres Beiboot: Dieses Beiboot zählt dank seines Polyester- oder Aluminiumrumpfs zu den handlichsten und sichersten. Gleichzeitig ist es das kostspieligste Beiboot. Aufgrund seiner Größe wird es meist auf Davits oder in einer Tendergarage für größere Boote gelagert. 


Die Auswahl von Band of Boats: VALIANT 320 SWIFT 



Beim Gewebe der aufblasbaren Schwimmer stehen zwei Varianten zur Verfügung: PVC oder Hypalon. PVC hat den Vorteil, dass es kostengünstig, bietet aber keine gute UV-Beständigkeit. Hypalon hingegen ist teurer, dafür aber weniger UV-empfindlich. PVC hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, bei einer intensiven Nutzung sollte aber bevorzugt Hypalon gewählt werden.

Auch die Motorisierung Ihres Beibootes ist ein wichtiges Element. Überschreiten Sie in keinem Fall die maximal empfohlene Leistung, da dies Ihr Boot beschädigen kann. Die meisten Beiboote sind ca. 3 m lang und haben eine Motorleistung zwischen 3 und 5 PS. 

Beachten Sie stets die Sicherheitsregeln, sobald Ihr Beiboot an Bord ist. Für kurze Fahrten bei gutem Wetter kann das Beiboot von Ihrem Boot gezogen werden, das muss aber die Ausnahme bleiben, denn das Wetter ist unberechenbar! Bei langen Strecken oder frischer Brise muss Ihr Beiboot kopfüber an Deck befestigt oder an den Davits aufgehängt werden. Und für lange Überquerungen oder bei schlechtem Wetter muss die Luft abgelassen werden und das Beiboot an Bord verstaut werden. Bei großen Booten mit Beiboot-Garage stellt sich diese Frage natürlich nicht. 
Das Team von Band of Boats wünscht Ihnen viel Spaß beim Bootfahren.

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